BIOS - Bioenergy
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Entwicklung von Pelletsfeuerungstechnologien

Im Bereich der Entwicklung und Optimierung von Pelletsfeuerungsanlagen kann BIOS auf eine langjährige und eingehende Expertise verweisen (Technologieentwicklung). Für mehrere Feuerungsanlagenhersteller wurden Pelletsfeuerungsanlagen in allen für Österreich relevanten Leistungsbereichen erfolgreich mittels CFD-Unterstützung (CFD) entwickelt oder optimiert:

  • Pelletskaminöfen im Leistungsbereich < 10 kW
  • Pelletszentralheizungsanlagen im Leistungsbereich von 10 bis 100 kW
  • Mittelgroße Pelletsfeuerungsanlagen (beispielsweise für den Einsatz in Mikro-Netzen und für Prozesswärmebereitstellung) im Leistungsbereich bis 150 kW

Entwicklungsarbeiten wurden bereits für mehrere namhafte Pelletsfeuerungshersteller durchgeführt, darunter KWB, Viessmann, Windhager und Guntamatic.

Als ein Beispiel für eine erfolgreiche Pelletsfeuerungsentwicklung wird auf ein gemeinsames Entwicklungsprojekt mit der Firma KWB Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH verwiesen, wo eine 150 kW-Pelletsfeuerungsanlage entwickelt wurde, die mit dem Preis „Energiegenie 2004“, vergeben vom österreichischen Umweltministerium und dem Energiesparverband Oberösterreich, ausgezeichnet wurde.

CFD-gestützte Entwicklung von Biomassefeuerungen im kleinen Leistungsbereich – PDF#0050

Scharler Robert *, Obernberger Ingwald *, WEISSINGER Alexander **, SCHMIDT Wilhelm **

*BIOS BIOENERGIESYSTEME GmbH, Inffeldgasse 21b, A-8010 Graz, Austria
**KWB – KRAFT & WÄRME AUS BIOMASSE GmbH, Industriestrasse 235, A-8321 St. Margarethen/Raab, Austria

Schnittansicht KWB Powerfire TDS 150 (Quelle: KWB Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH)...
... sowie Isoflächen der Rauchgasgeschwindigkeit [m/s] in vertikalen Schnittebenen durch die Feuerung

Das Hauptaugenmerk in der Entwicklung und Optimierung von Pelletsfeuerungsanlagen liegt in der Erzielung möglichst hoher Wirkungsrade bei gleichzeitig möglichst geringen Emissionen (v.a. Feinstaub, CO, Kohlenwasserstoffe, NOx) sowie hoher Anlagenverfügbarkeiten. Zahlreiche konstruktive und regelungstechnische Maßnahmen sind dazu geeignet, diese Entwicklungs- und Optimierungsziele zu erreichen, worin BIOS auch im Bereich der Entwicklung und Optimierung mittlerer und großer Biomassefeuerungsanlagen (0,5 bis 30 MW) langjährige Erfahrung und großes Know-how sammeln und aufbauen konnte.
Darüber hinaus kann auch die Additivierung von Pellets berücksichtigt und geprüft werden, wo durch intelligente Rohstoffmischungen die Vor- und Nachteile einzelner Elemente bzw. von Kombinationen von Elementen gezielt genutzt bzw. vermieden werden können (dadurch kann zum Beispiel das Ascheschmelzverhalten beeinflusst werden).
Weiters werden von BIOS auch Pelletsfeuerungsanlagenentwicklungen für „neue“ biogene Brennstoffe, wie beispielsweise Stroh oder Miscanthus, durchgeführt.